Bleiben Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin und Tipps aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

Neuraltherapie

Ab Juli 2010 erweitert die Neuraltherapie unser tiermedizinisches Angebot. 

Dieses Fachgebiet hat sich in der Humanmedizin seit 1925 entwickelt, ist auch als Heilanästhesie bekannt und hat seinen Weg in die Tiermedizin 1934 begonnen.

Die Einsatzmöglichkeiten in der Veterinärmedizin beziehen sich auf ein breites Spektrum an Erkrankungen insbesondere des Bewegungsapparates, der Geschlechts- und Harnorgane, kann hier auch als alleinige Therapie eingesetzt werden oder in Kombination zu herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Da eine genaue Störfelddiagnostik häufig eine Ursachenbehandlung und nicht nur eine Symptombeseitigung ermöglicht, kannt sie auch bei chronischen Ohr- oder Hauterkrankungen eine deutliche Verbesserung bringen.

Wir beraten Sie gern über den Ablauf der Diagnostik und Therapie.

Achtung! Kaninchenhalter!

Liebe Kaninchenfreunde!

Wir haben die ersten Myiasisfälle schon im April in unserer Praxis gehabt.

Dabei kommt es bei schwachen oder trägen bewegungsfaulen Tieren dazu, dass bestimmte Fliegen ihre Eier häufig auf ungepflegten Wunden oder im Bereich schmutzige Anogenitalregion ablegen, und sich innerhalb weniger Stunden aus den Eiern Fliegenlarven entwickeln, die sich in kürzester Zeit in die betroffenen Tiere fressen. Unentdeckt führt das schnell zum qualvollen Tod.

Wir bitten daher, alte oder übergewichtige, träge oder kranke Tiere täglich komplett zu kontrollieren. Entdecken Sie Verunreinigungen oder Wunden, versorgen Sie diese sofort. Vorbeugend kann man diese Tiere zusätzlich unter einem Mückennetz halten, damit die Fliegen gar keine Chance zur Eiablage haben.

Zeigt sich ein Fliegenlarvenbefall, ist dies ein absoluter tiermedizinischer Notfall, denn die Spanne bis zur Behandlung entscheidet über Leben und Tod der Tiere, die still vor sich hin leiden.

Aktuelle Empfehlungen zum Schutz vor Ektoparasiten

Mit dem Rückgang von Schnee und Eis drohen unseren Hunden und Katzen wieder vermehrt die Plagegeister Floh und Zecke.

Flöhe sind ganzjährig aktiv, der Holzbock hat von März bis Juni und von September bis November Saison, die Auwaldzecke zwischen Februar und Dezember.

Es gibt eine Reihe von Präparaten zum Schutz vor diesen Blutsaugern, die zum Teil auch Krankheiten übertragen, (man denke an Bandwürmer durch Flöhe und Borreliose durch Zecken). Wie häufig man welches Präparat benutzen sollte hängt von den individuellen Lebensumständen des jeweiligen Tieres ab. Wir beraten Sie gern!!!

Denken Sie bitte auch vor einer Reise ins Ausland an dort zusätzlich drohende Gefahren der Krankheitsübertragung durch Ektoparasiten.

Dies sind z. B. Herzwurmerkrankungen oder Leishmaniose. Auch hier können Sie für Ihr Tier vorbeugend arbeiten.

Ihren Hund können Sie außerdem gegen Borreliose schutzimpfen lassen. Der Impfschutz hält kein komplettes Jahr, so dass es sinnvoll ist, so nah wie möglich am Saisonbeginn zu impfen. Erstimpflinge müssen für einen wirsamen Schutz zweimalig im Abstand von 3 Wochen geimpft werde.

NOTDIENST

Unsere Praxis ist im tierärztlichen Notdienst Landkreis Hildesheim Nord eingebunden.

Es folgt der Notdienst für die Monate August + September 2010:

 

 

 

 

 

 

 

07./08.08.2010       Dr. Renekn-Zürner, Dingelbe, 05123-4985

 

14./15.08.2010       TÄ Voges, Eberholzen, 05065-800640

 

21./22.08.2010       Dr. Kretschmer, Sorsum, 05121-1775704

 

28./29.08.2010       Dr. v. Wick, Sarstedt, 05066-603626

 

04./05.09.2010       TÄ Türk, Duingen, 05185-60226

 

11./12.09.2010        unsere Praxis in Harsum, 05127-6383

 

18./19.09.2010       Dr. Beste, Nordstemmen, 05069-4802221

 

25./26.09.2010       Dr. Gollub, Rössing, 05069-34647